18Juli2011

Wo Fachkräfte sinnvoll walten ...

Das Thema Fachkräftemangel ist in Deutschland bereits seit langer Zeit in allen Medien und noch viel länger in der Unternehmerrealität präsent.

Im Anlagenbau ist der Markt, wie allgemein üblich, stark von der Kundenseite geprägt – im Speziellen vor allem von den großen Konzernen, die für ihre Projekte externes Know-how sowie Zusatzkapazitäten als folgende Leistungspakete oder -Module einkaufen:

  • Generalunternehmerleistungen (GU)
  • Generalplanungsleistungen
  • oder Einzeldienstleistungen

GU werden größtenteils durch den Großanlagenbau geliefert und sind verstärkt auf das internationale Geschäft ausgerichtet.

Generalplanungs- und Einzeldienstleistungen sind in erster Linie am deutschen Markt gefragt. GU und Generalplanungen werden wesensbedingt zyklisch erbracht und führen daher zu Spitzen in der Auftragslage. Die Einzeldienstleistungen unterliegen in deutlich geringerem Maße den projekttypischen Zyklen und können besser auf- und eingeteilt werden. Alle Auftragsformen sind allerdings gekennzeichnet durch die Notwendigkeit einer Vielzahl von Kompetenzen und Kapazitäten, die sich im Anlagenbau über eine Menge von Gewerken erstrecken – und genau dies macht unseren Markt und das Produkt Anlagenbau so einzigartig.

Viele Trends – eine Herausforderung

Mit Blick auf die Entwicklung des Anlagenbaus in Deutschland in den letzten 20 Jahren ist unser Markt durch bekannte Trends überproportional betroffen:

Time to Market
Die Vorplanungen für Investitionen werden minimiert und zeitlich so lange verschoben, bis die Realisierung weitgehend durch eine Marktevaluierung abgesichert ist. Die Umsetzung des Projekts nach einer Investitionsentscheidung wird dann allerdings in nahezu digitaler Weise – anstelle des vielleicht überplanvollen sequentiellen Abarbeitens der einzelnen Projektphasen, wie es früher üblich war – erwartet. Eine reibungslose, auf Erfahrung basierende Projektorganisation, aber auch ein ebenso umfangreiches wie spezialisiertes Leistungsportfolio sowie eine große Ressourcenverfügbarkeit sind unabdingbare Voraussetzungen, um die Kundenanforderungen zu erfüllen.

Fertigungskompetenz wandert mit Fertigung ab
Die internationalen Geschäfte der Kunden bringen auch den internationalen Einkauf und die internationale Fertigung mit sich. Die Reduzierung der deutschen Fertigungskapazitäten geht auch einher mit dem Verlust von Kompetenzen und Ressourcen, die auch für Planungsphasen von unabdingbarer Notwendigkeit sind. Diese sind nicht mehr so kurzfristig und breit verfügbar, wie es die Projekte erfordern.

Unternehmen mit Detailwissen, aber auch mit Ideen in Zusammenhang mit den Fertigungstechnologien des Anlagenbaus sind in Deutschland immer rarer gesät und haben daher die Möglichkeit, sich am Markt zu profilieren.

Internationalisierung der Kundenunternehmen
Immer mehr Unternehmen setzen auf Internationalisierung und evaluieren im Zuge dessen Best Practices für Produktion und Projekte weltweit. Auch für das eventuelle internationale Wachstum der Kunden gewinnen international kompatible Partner immer mehr an Bedeutung.

Deutsche Engineering-Partner müssen internationalen Ansprüchen genügen

plantIng stellt sich im Hinblick auf die Fachkräfteentwicklung mit eindeutigen Commitments auf:

  • Das Detail-Engineering ist und bleibt eine zentrale Säule unseres Unternehmens.
  • Unsere Dienstleistungen im Detail-Engineering werden wir auch künftig weitestgehend aus eigenem Hause erbringen, da der Markt diese nur noch begrenzt anbieten wird. Begrenzt hinsichtlich Quantität, aber vor allen Dingen hinsichtlich der Qualität unter Berücksichtigung internationaler Standards und Technologien.
  • Die Anforderungen an »digitale« Projekte werden wir durch die Projektmanagement-Kompetenz realisieren, wie sie im Großanlagenbau in Deutschland jahrzehntelang entwickelt worden ist.
  • Bis 2012 werden wir unsere Mitarbeiterzahl von heute 180 auf über 200 ausbauen und darüber hinaus weiter an mehreren anlagenbaustarken Standorten in Deutsch land wachsen, denn nur mit einer entsprechenden Größe sind größere Projekte überhaupt realisierbar und in annehmbarer Zeit durchzuführen.

Wenige Fachkräfte – zahlreiche Chancen

Der stetig wachsende Bedarf an erfahrenen Fachkräften, aber auch an dynamischen Young Professionals muss an dieser Stelle nicht weiter beschrieben werden. Im Wesentlichen ist die demographische Entwicklung hierfür heranzuziehen – sicherlich beeinflusst durch das Image der Ingenieurwissenschaften und die Bevorzugung von IT und Elektronik. Es wird auch immer wieder heftig darüber diskutiert, was man tun kann, um den Ingenieurberuf attraktiver zu gestalten. plantIng steht vor denselben Fragen und hat ganz eigene Antworten dazu:

  1. Unternehmerisches Agieren: Die mittelständische Prägung und die Offenheit unseres Unternehmens ermöglichen es jedem Mitarbeiter – im Team, als Projektleiter oder als Teamleiter –, wie ein Unternehmer im Unternehmen zu agieren und sich selbst zu verwirklichen.
  2. Aus- und Weiterbildung: plantIng bildet jedes Jahr aus – und auch dieses Jahr übernehmen wir die Auszubildenden wieder. Auch unterstützen wir bspw. die Weiterbildung zum Techniker oder die Durchführung eines berufsbegleitenden Studiums – natürlich zum beiderseitigen Nutzen. Fachliche und persönliche Weiterbildung bieten wir unseren Mitarbeitern ebenfalls in unserer konzerneigenen ABLEacademy an bzw. in unseren festverankerten Schulungsplänen.
  3. Frauenquote: Besonders stolz sind wir auf eine sich ergebende und nicht gesetzte Frauenquote von über 25 Prozent.
  4. Wiedereinsteiger: Ob nach Elternzeit, nach alternativen persönlichen Arbeitsausflügen oder auch nach Arbeitslosigkeit – Wiedereinsteiger bilden bei plantIng einen nennenswerten Anteil unter den Mitarbeitern.
  5. Internationale Mitarbeiter: Dass wir über die Jahre eine hohe Zahl an internationalen Mitarbeitern unter uns haben, ist auf unsere generelle Offenheit zurückzuführen, aber auch auf unser sehr gutes Netzwerk unter anderem durch unseren Mutterkonzern.

Die Vielfältigkeit der Aktivitäten, die wir für unsere Mitarbeiter anstrengen, aber auch die Vielfältigkeit unseres Geschäfts macht unseren Erfolg auf dem Fachkräftemarkt aus.

Breite Suche – enge Auswahl  

Die Rekrutierung von festen und von freien Mitarbeitern bleibt – vor allem im Rahmen unseres Wachstums – eine fortlaufende Aufgabe.

Wir sind eigentlich immer und uneingeschränkt auf der Suche nach Verstärkung in den Bereichen: Verfahrenstechnik: allgemeine Verfahrenstechnik, Rotating und Equipment | Anlagentechnik: Piping & Layout | EMSR-Technik | Bautechnik.
Darüber hinaus stellen wir derzeit insbesondere in den Spezialgebieten Projektmanagement, Scheduling und Estimation ein.

Die Präsenz im Internet ist das zentrale Tool unserer Personalsuche. Wir sind aber auch auf allen Personal- und Rekrutierungsmessen in NRW zu finden. Und wenn die Fachpresse über uns berichtet, ist das natürlich eine willkommene Unterstützung, über die wir uns immer wieder freuen: Dass wir bei plantIng eine Vielzahl von Aufgaben und Herausforderungen bieten und daneben unsere Mitarbeiter fördern kann sich gar nicht genug herumsprechen.

Wenn es heute noch in Deutschland viel zu tun gibt, so kommen künftig noch mehr internationale Aufgabenstellungen dazu. Und plantIng ist mit all seinen (Fach)Kräften am Start.

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